Ihr wollt wissen, wer wir sind und was sich hinter dem QR-Code verbirgt?

Manchmal schreibt das Leben die kuriosesten Drehbücher. Da plant man monatelang den großen jährlichen Ausflug in die Sonne, packt voller Vorfreude seine Shorts, die extra lauten Hawaiihemden und die viel zu teuren Sonnencremes (LSF 50, weil man ja inzwischen weiß, dass man nach dem ersten Tag sonst eher Hummer als Mensch ist) – und dann kommt das Schicksal mit einer fiesen Lungenentzündung und sagt: „Nix da, Freundchen, dieses Jahr bleibst du in Bielefeld!“

Unser liebster Sascha, Gastgeber und Reiseleiter, Animateur, Moralapostel, Chef-Logistiker, Kapitän und inoffizieller „Spirit of Kreta“. – hat es also diesmal erwischt. Statt Cocktails am Pool, lustigen Bootsfahrten und tiefgründigen Gesprächen über das Buffet („Ob das jetzt Huhn oder Schwein ist?“), heißt es für ihn: Ingwertee, Wärmflasche und Netflix im Schongang. Tragisch, aber auch ein bisschen komisch. Denn während er daheim trauernd auf der Couch liegt, sitzen wir in der Sonne, knabbern Oliven und tun so, als könnten wir uns ohne ihn zurechtfinden und fröhlich sein.

Und glaubt uns: Es ist gar nicht so leicht! Wer soll uns jetzt erklären, welche Liegen am Strand wirklich „Premium-Liegen“ sind? Wer organisiert die legendären Tischrunden am Abend, bei denen plötzlich alle Kellner des Clubs per Vornamen bekannt sind? Wer gibt uns die offizielle Erlaubnis, morgens um zwei endlich ins Bett gehen zu dürfen – jetzt, wo alles „all in“ ist?

Ohne ihn ist alles ein bisschen wie Kreta light. Wir geben uns Mühe, natürlich. Wir stoßen an und stoßen an und … wir tun, was wir können – aber das Herzstück fehlt. Und gleichzeitig müssen wir zugeben: Es hat schon eine gewisse Slapstick-Note, wenn derjenige, der uns jedes Jahr so großzügig einlädt, diesmal selbst nicht dabei sein darf. Es ist fast so, als würde der Nikolaus Heiligabend verschlafen oder der Kapitän besoffen vergessen haben, dass er heute eigentlich noch unseren Dampfer steuern sollte.

Also, lieber Freund: Mach dir keinen Kopf. Wir trinken ein Glas Raki auf dich (vielleicht auch zwei, aber nur rein aus Solidarität, versteht sich), wir testen alle Liegen gewissenhaft und sprechen nur Gutes über dich. Wir trinken ein Fläschchen Weißwein mehr, damit du dich wenigstens in Gedanken ein bisschen mitfreuen kannst.

Nächstes Jahr bist du wieder dabei – gesund, munter und wie immer der heimliche Chef des Clubs. Bis dahin schicken wir dir täglich wenigstens ein paar Fotos von dem „langweiligen“ Trip, damit du auch daheim das volle Kreta-Feeling hast.

Es grüßen dich voller Oliven, Ouzo und Übermut:, Nele, Pia, Hartmut, Jens und Raimund.