architektur_header

Barrierefreie Website 2026

  • 17. März 2026
  • Werbestudio Hild
  • Viele Websites sind für einen Teil der Menschen nur eingeschränkt nutzbar. Das wird spätestens dann kritisch, wenn digitale Angebote als elektronische Dienstleistungen gelten, zum Beispiel:

    • Online-Shops
    • Kontakt- und Anfrageformulare
    • Buchungs- und Kundenportale
    • Rückruf-Funktionen

    Mit dem Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) und den WCAG (Vorgaben für die Barrierefreiheit) 2.2 steigt der Handlungsdruck: Wer betroffen ist, muss Anforderungen erfüllen. Gleichzeitig fehlt vielen Unternehmen eine klare Antwort auf zwei Fragen: Gilt das für uns? Und wo fangen wir an, ohne alles auf einmal umbauen zu müssen?

    Barrierefreiheit ist kein „Alles-oder-nichts“. Entscheidend ist, die Lage schnell und sachlich einzuordnen:

    Betroffenheit prüfen: Das BFSG betrifft vor allem Anbieter elektronischer Dienstleistungen für Verbraucherinnen und Verbraucher, insbesondere ab 10 Mitarbeitenden oder mehr als 2 Mio. Euro Jahresumsatz.

    • Maßstab kennen: Die WCAG (Vorgaben für die Barrierefreiheit) 2.2 orientieren sich an vier Prinzipien: wahrnehmbar, bedienbar, verständlich, robust.
    • Priorisieren statt überfordern: Sinnvolle Schritte bringen schnell mehr Nutzbarkeit und schaffen eine Grundlage für weitere Verbesserungen.

    Hinweis: Reine Informationsseiten ohne elektronische Dienstleistungen fallen nach aktueller Einordnung häufig noch nicht unter die Pflicht, solange die Schwellenwerte nicht überschritten werden.

    Ein pragmatischer Weg zu einer barrierefreien Website besteht aus drei Bausteinen:

    Schneller Einstieg über ein Barrierefreiheitstool

    • Textdarstellung und Kontrast anpassen
    • Links hervorheben, Lesemaske nutzen
    • Bilder/Animationen ausblenden

    Leichte Sprache für mehr Verständlichkeit

    Kurze Sätze, einfache Wörter und klare Struktur stärken das WCAG-Prinzip „verständlich“, besonders relevant im Gesundheits- und Sozialwesen.

    Weitere Maßnahmen nach Analyse

    Nach einer Website-Analyse lassen sich Prioritäten, Aufwand und Umsetzung transparent festlegen.

    Nächster Schritt

    Buchen Sie jetzt Ihren Termin für einen kostenlosen Check Ihrer Website. Im Anschluss erhalten Sie von uns Empfehlungen, was zu tun ist.

    Sinnbild für barrierefreie Websites

    Diesen Beitrag teilen

    nach oben